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Ein Blick in die neue Sonderausstellung "Achtung Hochspannung", eine Ausstellung des Universitäts- und Stadtmuseums Rinteln, die vom 4. November 2026 bis 18. April 2027 im Museum Hameln zu sehen ist.

Pressemitteilung —

Sonderausstellung im Museum Hameln: Achtung Hochspannung! Experimente und Entdeckungen vom Blitz zum E-Motor

Eine Wanderausstellung von „Die Eulenburg. Universitäts- und Stadtmuseum Rinteln“ vom 4. November 2026 bis 18. April 2027

Ob Licht, Verkehr, Kommunikation oder Medizin – fast nichts geht heute ohne Elektrizität. Im Alltag bestimmen unendlich viele elektrische Anwendungen unser heutiges Leben. Noch vor etwas mehr als 200 Jahren war davon nichts zu erahnen. Die neue Sonderausstellung im Museum Hameln führt zurück in die Zeit zwischen 1800 und 1880 – zu bahnbrechenden Experimenten, kuriosen Erfindungen und dem Beginn des elektrischen Zeitalters. Bis zum 18. April 2027 heißt es für Groß und Klein: selbst ausprobieren, entdecken und staunen!

Wenn Funken fliegen und Haare zu Berge stehen

Der knisternde Wollpullover oder der kleine elektrische Schlag an der Autotür – Elektrizität begegnet uns oft unverhofft im Alltag. Seit Jahrtausenden ist dieses Prinzip bekannt. Bernstein kann nach Reibung mit einem Fell kleine Teilchen wie Staub oder Fussel anziehen oder abstoßen. Sein griechischer Name (Elektron) gibt der Elektrizität ihren Namen.
Im 18. Jahrhundert sorgen elektrische Vorführungen mit abstehenden Haaren und überspringenden Funken für Staunen auf Jahrmärkten. Gleichzeitig wagen Wissenschaftler gefährliche Experimente mit Blitzen. Bis zum Strom aus der Steckdose musste viel erforscht und erfunden werden. Die Sonderausstellung macht diese Entwicklung erlebbar – von „elektrischem Hagel“ bis hin zum Generator, von der Elektrisiermaschine bis zum Hosenfaltenbügler.
Dabei bleibt es nicht beim Zuschauen. An interaktiven Stationen werden Besuchende selbst zu Forschenden: Sie experimentieren mit Schwachstrom und Magneten, entdecken die Wirkung elektrischer Kräfte und erzeugen auf dem Fahrrad ihren eigenen Strom.

Meilensteine und Fragen der Zukunft

Das Jahr 1800 markiert den Durchbruch für die Stromerzeugung: Allessandro Volta erfindet die erste Batterie und ermöglicht erstmals die Erzeugung von beständigem Strom. Dies reicht nicht zum Antrieb von Maschinen, aber zur Kommunikation: Der Telegraf ermöglicht fortan die Übermittlung von Nachrichten in Lichtgeschwindigkeit. Wer schon immer einmal „morsen“ wollte, kann es in der Ausstellung selbst versuchen.
Kuriose Geräte, elektrische Exponate und ihre nicht-elektrischen Vorläufer zeigen, wie sich technische Ideen Schritt für Schritt durchsetzen. Elektrizität wird zunehmend nutzbar und verändert Arbeit, Kommunikation und Lebensweise bis in unsere Gegenwart. Digitalisierung, Umweltschutz und erneuerbare Energien zeigen, wie eng die Errungenschaften von damals mit den Herausforderungen von heute verbunden sind.
Mit „Achtung Hochspannung!“ wird aus einer Reise in die Vergangenheit eine Entdeckungstour durch eine Technologie, die unsere Welt bis heute prägt – und deren Zukunft wir mitgestalten.

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung:

Jeden Mittwoch um 16 Uhr, Sonntag, 08. November & 13. Dezember um 15 Uhr

MUSEUM HAMELN
Öffnungszeiten

Dienstags bis sonntags 11-18 Uhr, montags nach Vereinbarung (für Gruppen)
Geschlossen Karfreitag, 24. und 31. Dezember, 1. Januar

Pressekontakt:
MUSEUM HAMELN
Osterstraße 8-9
31785 Hameln
Fon: 05151/2021215
E-Mail: museum@hameln.de
www.museumhameln.de

Über den Weserbergland Tourismus e.V.

Der regionale Tourismusverband bündelt die Vielfalt der Informationen, Angebote und Inhalte der Reiseregion Weserbergland für die nationale und internationale Vermarktung. Radfahren, Wandern und der Kulturtourismus mit der Marke "Historisches Weserbergland" sind die Themenschwerpunkte. Die Region erstreckt sich über die drei Bundesländer Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen von Hann. Münden im Süden und Minden im Norden.

Kontakt

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