Eine Aufnahme von Joseph Goebbels am Kurhotel aus der Sonderausstellung im Museum im Schloss Bad Pyrmont.
Pressemitteilung -
Sonderausstellung im Museum im Schloss bis 28. Juni: "Ein Weltbad wie Pyrmont" - Kurstadt und Nationalsozialismus
Das Museum im Schloss beleuchtet erstmals die bis dato nur kaum erforschte Geschichte des Nationalsozialismus in der Kurstadt. Die Sonderausstellung thematisiert die historischen Ereignisse und Prozesse Bad Pyrmonts während der nationalsozialistischen Herrschaft. Dazu gehören etwa die politische Radikalisierung, die Machtübernahme mit politischer Gleichschaltung der Gesellschaft, die Rolle der lokalen NS-Elite, der Alltag der Bad Pyrmonter Bevölkerung, die Verfolgung politischer Gegner und religiöser Minderheiten, der Ausschluss jüdischer Menschen aus der rassisch konzipierten nationalsozialistischen ‚Volksgemeinschaft‘, Krieg und Zwangsarbeit.
Der Blick auf die Mikroebene ermöglicht dabei, die lokalen Besonderheiten zu betrachten und auch Handlungsspielräume der Bevölkerung zu identifizieren. Bei der Ausstellung handelt es sich aber nicht nur um eine von vielen weiteren NS-Lokalgeschichten – sie blickt auch auf das Merkmal Bad Pyrmonts als Kurstadt. Eine vom nationalsozialistischen Bad Pyrmonter Bürgermeister Zuchold 1935 veröffentlichte Broschüre brachte es auf den Punkt: „ein Weltbad wie Pyrmont“ hieß es darin, sei samt seiner Bürgerschaft „auf Gedeih und Verderb“ mit dem „Fremdenverkehr“ verbunden. In der Ausstellung wird es also auch darum gehen, wie der Nationalsozialismus während seines Aufstiegs, seiner Herrschaftszeit und noch nach seiner Niederlage das Alltagsleben und die Entwicklung des Kurorts, seiner Einwohnerschaft und seiner Gäste samt dem Badebetrieb beeinflusste. Dazu gehört auch Bad Pyrmonts Rolle als Lazarettstadt.
Die Ausstellung beruht auf den Ergebnissen eines Forschungsprojekts des Historischen Seminars der Leibniz-Universität Hannover in Kooperation mit dem Museum, das 2024/25 vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert wurde. Dabei
erhebt die Ausstellung keineswegs einen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bietet einen Einblick in bisherige Forschungsergebnisse, die stetig erweitert werden sollen.
Die Ausstellung wird begleitet mit Zeichnungen von Malte Wulf.
Ausstellungsorte und Öffnungszeiten
Museum im Schloss (Schloßstraße 13)
•Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr
•barrierefrei
"Villa am Palmengarten" (Schloßstraße 9)
•Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag von 10:30 bis 16:30 Uhr
•nicht barrierefrei - Alle Ausstellungsinhalte aus der "Villa im Palmengarten" können über ein digitales Angebot im Museum abgerufen werden.
Geöffnet: Ostersonntag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag
Geschlossen: Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag
Begleitprogramm
5. März, 19:30 Uhr im Lindenhof (Griessemer Str. 53)
Gastspiel des Landestheaters Detmold: Anne Frank
15. März, 16 Uhr im Quäkerhaus (Bombergallee 9)
„Ein Quäker-Ehepaar in Nazi-Deutschland“. Lesung zur Geschichte von Mary und Leonard Friedrich in Bad Pyrmont
9. April 2026, 18 und 20 Uhr in den Kronen-Lichtspielen (Altenaustraße 1)
Historische Filme aus Bad Pyrmont mit Kommentaren und Live-Musik
7. Mai, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont
Adressat unbekannt - Lesung der Pyrmonter Theater Companie
17. Mai im Museum im Schloss
Internationaler Museumstag – abwechslungsreiches und informatives Programm mit der DMV-Group
28. Mai, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont
„Bad Pyrmont als Ort der musikalischen Avantgarde - die Musikfeste 1930 und 1931“ - Eine Veranstaltung der Pyrmonter Theater Companie
23. Juni, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont
Jorinde Freßonke (Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden): "Desinformation und wie sie zu Rechtsextremismus führen kann"
Kinomatineen in den Kronen-Lichtspielen (Altenaustraße 1)
jeweils um 11 Uhr, Museumsvereinsmitglieder erhalten ermäßigten Eintritt
15. März 2026 - Jeder stirbt für sich allein
12. April 2026 - Das Konzentrationslager Bergen Belsen
Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung
(Treffpunkt Museumskasse)
mittwochs, 15 Uhr an folgenden Terminen: 11. März, 22. April, 20. Mai, 17. Juni
sonntags, 11 Uhr an folgenden Terminen: 12. April, 10. Mai, 7. Juni, 28. Juni
Alle Informationen zum Begleitprogramm erfahren Sie auf der Homepage www.museum-pyrmont.de.
Pressekontakt:
Museum im Schloss Bad Pyrmont
Schloßstraße 13
31812 Bad Pyrmont
Fon: 05281/606771
E-Mail: info@museum-pyrmont.de
www.museum-pyrmont.de
Der Blick auf die Mikroebene ermöglicht dabei, die lokalen Besonderheiten zu betrachten und auch Handlungsspielräume der Bevölkerung zu identifizieren. Bei der Ausstellung handelt es sich aber nicht nur um eine von vielen weiteren NS-Lokalgeschichten – sie blickt auch auf das Merkmal Bad Pyrmonts als Kurstadt. Eine vom nationalsozialistischen Bad Pyrmonter Bürgermeister Zuchold 1935 veröffentlichte Broschüre brachte es auf den Punkt: „ein Weltbad wie Pyrmont“ hieß es darin, sei samt seiner Bürgerschaft „auf Gedeih und Verderb“ mit dem „Fremdenverkehr“ verbunden. In der Ausstellung wird es also auch darum gehen, wie der Nationalsozialismus während seines Aufstiegs, seiner Herrschaftszeit und noch nach seiner Niederlage das Alltagsleben und die Entwicklung des Kurorts, seiner Einwohnerschaft und seiner Gäste samt dem Badebetrieb beeinflusste. Dazu gehört auch Bad Pyrmonts Rolle als Lazarettstadt.
Die Ausstellung beruht auf den Ergebnissen eines Forschungsprojekts des Historischen Seminars der Leibniz-Universität Hannover in Kooperation mit dem Museum, das 2024/25 vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert wurde. Dabei
erhebt die Ausstellung keineswegs einen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bietet einen Einblick in bisherige Forschungsergebnisse, die stetig erweitert werden sollen.
Die Ausstellung wird begleitet mit Zeichnungen von Malte Wulf.
Ausstellungsorte und Öffnungszeiten
Museum im Schloss (Schloßstraße 13)
•Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr
•barrierefrei
"Villa am Palmengarten" (Schloßstraße 9)
•Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag von 10:30 bis 16:30 Uhr
•nicht barrierefrei - Alle Ausstellungsinhalte aus der "Villa im Palmengarten" können über ein digitales Angebot im Museum abgerufen werden.
Geöffnet: Ostersonntag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag
Geschlossen: Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag
Begleitprogramm
5. März, 19:30 Uhr im Lindenhof (Griessemer Str. 53)
Gastspiel des Landestheaters Detmold: Anne Frank
15. März, 16 Uhr im Quäkerhaus (Bombergallee 9)
„Ein Quäker-Ehepaar in Nazi-Deutschland“. Lesung zur Geschichte von Mary und Leonard Friedrich in Bad Pyrmont
9. April 2026, 18 und 20 Uhr in den Kronen-Lichtspielen (Altenaustraße 1)
Historische Filme aus Bad Pyrmont mit Kommentaren und Live-Musik
7. Mai, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont
Adressat unbekannt - Lesung der Pyrmonter Theater Companie
17. Mai im Museum im Schloss
Internationaler Museumstag – abwechslungsreiches und informatives Programm mit der DMV-Group
28. Mai, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont
„Bad Pyrmont als Ort der musikalischen Avantgarde - die Musikfeste 1930 und 1931“ - Eine Veranstaltung der Pyrmonter Theater Companie
23. Juni, 18 Uhr in der Beletage von Schloss Pyrmont
Jorinde Freßonke (Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden): "Desinformation und wie sie zu Rechtsextremismus führen kann"
Kinomatineen in den Kronen-Lichtspielen (Altenaustraße 1)
jeweils um 11 Uhr, Museumsvereinsmitglieder erhalten ermäßigten Eintritt
15. März 2026 - Jeder stirbt für sich allein
12. April 2026 - Das Konzentrationslager Bergen Belsen
Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung
(Treffpunkt Museumskasse)
mittwochs, 15 Uhr an folgenden Terminen: 11. März, 22. April, 20. Mai, 17. Juni
sonntags, 11 Uhr an folgenden Terminen: 12. April, 10. Mai, 7. Juni, 28. Juni
Alle Informationen zum Begleitprogramm erfahren Sie auf der Homepage www.museum-pyrmont.de.
Pressekontakt:
Museum im Schloss Bad Pyrmont
Schloßstraße 13
31812 Bad Pyrmont
Fon: 05281/606771
E-Mail: info@museum-pyrmont.de
www.museum-pyrmont.de
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Über den Weserbergland Tourismus e.V.
Der regionale Tourismusverband bündelt die Vielfalt der Informationen, Angebote und Inhalte der Reiseregion Weserbergland für die nationale und internationale Vermarktung. Radfahren, Wandern und der Kulturtourismus mit der Marke "Historisches Weserbergland" sind die Themenschwerpunkte. Die Region erstreckt sich über die drei Bundesländer Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen von Hann. Münden im Süden und Minden im Norden.